Das Val Müstair ist ein sonniges und geschichtsträchtiges Hochtal im östlichsten Winkel des Kantons Graubünden, das sich vom Ofenpass bis an die italienische Grenze erstreckt. Weltbekannt ist das Tal vor allem für das Benediktinerinnenkloster St. Johann in Müstair, das als UNESCO-Welterbe mit einzigartigen karolingischen Fresken gilt. Die rätoromanisch geprägten Dörfer des Tals bestechen durch traditionelle Engadiner Häuser mit Sgraffitos, enge Gassen und eine tiefe Verbundenheit zu alten Bräuchen. Umgeben von einer wildromantischen Bergwelt bietet das Val Müstair fantastische Wanderwege und Loipen. Reisende schätzen die absolute Ruhe, das milde Klima und die herzliche Gastfreundschaft. Hier erleben Gäste Graubünden von seiner östlichsten und ursprünglichsten Seite.
Reisecharakter
Das Val Müstair strahlt eine sonnige, friedliche, geschichtsbewusste, meditative und sehr gastfreundliche rätoromanische Atmosphäre aus. Die Weite des Hochtals und die historischen Klostermauern schaffen ein absolut einmaliges Ambiente. Hektik ist hier gänzlich unbekannt.
Geschichte & Kultur
Das Tal blickt auf eine jahrhundertelange Geschichte als klösterliches und transalpines Zentrum zurück, eng verbunden mit Karl dem Grossen.
Praktische Reiseinfos
Anreise: Die Anreise erfolgt bequem mit dem Postauto ab Zernez über den Ofenpass oder mit dem Auto.
Vor Ort: Das Postauto verbindet alle Dörfer des Tals effizient, ideal ist auch das Wandern auf den Wegen.
Beste Reisezeit: Die Monate von Juni bis Oktober zum Wandern und der Winter zum Langlaufen sind ideal.
Preisniveau: mittleres Preisniveau