Moustiers-Sainte-Marie gilt weithin als eines der malerischsten Dörfer Frankreichs und liegt spektakulär am Eingang der Verdon-Schlucht im Département Alpes-de-Haute-Provence. Das Dorf schmiegt sich an eine dramatische Felswand, in deren Schlucht ein wilder Bergbach rauscht und in luftiger Höhe ein goldener Stern an einer Kette hängt. Bekannt ist der Ort vor allem für seine traditionsreiche Fayence-Keramik, deren Handwerkskunst hier seit Jahrhunderten gepflegt wird. Enge, kopfsteingepflasterte Gassen, historische Brunnen und charmante Läden prägen das lebendige Ortsbild. Die berühmte Kapelle Notre-Dame de Beauvoir thront hoch über den Dächern und ist über einen steinernen Treppenweg erreichbar. Moustiers-Sainte-Marie verbindet außergewöhnliche Topographie mit reicher Kultur.
Reisecharakter
Moustiers-Sainte-Marie versprüht eine unvergleichliche, fast märchenhafte Atmosphäre zwischen rauen Felsen und plätscherndem Wasser. Die Gassen sind lebendig, charmant und von Handwerkskunst geprägt. Der Anblick der Felswand und des hängenden Sterns ist spektakulär. Besucher schätzen das harmonische Zusammenspiel von Natur und Kultur. Ein unvergesslicher Ort.
Geschichte & Kultur
Die Geschichte des Dorfes ist eng mit Mönchsorden, der Pilgerfahrt und der weltberühmten Fayence-Keramik verbunden. Im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert erlebte das Handwerk hier seine Blütezeit. Bis heute ist Moustiers stolz auf diese künstlerische Tradition. Historische Bauwerke prägen jeden Winkel.
Praktische Reiseinfos
Anreise: Die Anreise erfolgt über gut ausgebaute Straßen aus Richtung Riez oder Castellane, am besten mit dem Auto. Parkmöglichkeiten stehen auf großen Plätzen am Dorfrand zur Verfügung.
Vor Ort: Das Dorf wird komplett zu Fuß erkundet. Für den Weg zur Kapelle sind feste Schuhe ratsam.
Beste Reisezeit: Die Monate von Mai bis Oktober bieten das schönste Wetter. Im Hochsommer empfiehlt sich ein Besuch am frühen Morgen oder späten Nachmittag.
Preisniveau: mittleres Preisniveau