Die Grossgemeinde Glarus Süd erstreckt sich über den gesamten südlichen Teil des Kantons und ist flächenmässig die grösste Gemeinde der Schweiz. Das Gebiet umfasst hochalpine Landschaften, tiefe Täler, historische Industriedörfer und das berühmte Tektonikarena Sardona, das als UNESCO-Welterbe ausgezeichnet ist. Naturphänomene wie das Martinsloch, durch das zweimal im Jahr die Sonne scheint, ziehen Naturfreunde aus aller Welt an. Ursprüngliche Dörfer wie Schwanden, Linthal und Elm bilden die Stützpunkte in dieser imposanten Bergwelt. Die Region ist ein Paradies für Bergsteiger, Wanderer und Geologieinteressierte. Glarus Süd verbindet alpine Wildnis mit einer tief verwurzelten alpinen Kultur und Geschichte.
Reisecharakter
Glarus Süd vermittelt ein Gefühl von monumentaler Weite, alpiner Freiheit und unberührter Natur. Die Dörfer sind klein, bodenständig und eng mit der rauen Bergwelt verbunden. Hektik existiert hier nicht, stattdessen bestimmt die alpine Topographie den Rhythmus. Besucher erleben eine der ursprünglichsten Naturregionen der Schweiz. Die Kraft der Berge ist an jedem Punkt spürbar.
Geschichte & Kultur
Die Geschichte ist von der Wasserkraftnutzung, der Schafzucht, dem Bergbau und den Herausforderungen des Lebens im Hochgebirge geprägt. Legendäre Persönlichkeiten wie der Skirennfahrer Vreni Schneider stammen aus dieser Region. Geologische Entdeckungen machten das Tal weltweit bekannt.
Praktische Reiseinfos
Anreise: Die Anreise erfolgt mit der S-Bahn bis nach Linthal sowie mit dem Auto über die Hauptstrassen in die Täler. Postautos erschliessen auch entferntere Dörfer wie Elm.
Vor Ort: Das weitläufige Gebiet erkundet man am besten mit dem Auto, dem Postauto und vor allem zu Fuß auf den zahllosen Wanderwegen.
Beste Reisezeit: Von Juni bis September bieten sich die sichersten Bedingungen für hochalpine Wanderungen und Welterbe-Touren.
Preisniveau: mittleres Preisniveau